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Nach
wiederum fast 10-stündiger Fahrt landeten wir erneut auf balinesischem
Boden und machten einen kleinen Zwischenstopp im Norden Balis, in
Lovina. Dort blieben wir aber nur eine Nacht, weswegen wir leider
nicht sehr viel von der Gegend mitbekommen haben.

Anschließend
sind wir - zum dritten Mal - nach Ubud gefahren und hatten auch
gleich wieder ein Zimmer in "unserem" Brata. Abends besuchten
wir ein traditionelles Schattenspiel (Shadow Puppet Play), bei dem
man zwar nicht viel versteht, das aber dennoch beeindruckend und
amüsant ist - nicht zuletzt, weil sich die Balinesen in kleinen
englischen Intermezzos mit ihrem "Touristen"-Wahn selbst
auf den Arm nehmen.
Am nächsten Tag machten wir unsere letzte Tour, die durch das
Inselmittlere ging. In Mengwi steht der - nach dem Muttertempel
- zweitgrößte Tempel Balis, der Pura Raman Ajun.

Einen
weiteren Stopp machten wir beim National Shrine, einem Friedhof
aus dem balinesischen Unabhängigkeitskrieg.

Am
Lake Beratan liegt ein weiteres sehr populäres Fotomotiv -
der Pura Ulun Danu. Ein Tempel, der ein Stück in den See hineingebaut
wurde und schnell Fotomotiv für zahlreiche Bali-Führer
geworden ist. ;)

Damit
endete unser Urlaub nach fast genau 4 Wochen. Es war ein wirklich
beeindruckendes Erlebnis, das wir bestimmt nie vergessen werden.
Die Kultur, die Mentalität der Menschen und nicht zuletzt die
Landschaft sind mit Europa eigentlich nicht vergleichbar. Aber trotz
aller Ursprünglichkeit und Armut scheinen die Menschen meistens
glücklicher und zufriedener zu sein als hierzulande. Das lässt
einen darüber nachdenken, ob der Weg in die Zivilisation mit
immer neuen technischen Errungenschaften und besonders mit immer
weniger sozialen Kontakten wirklich der richtige ist. Aber die Technik
macht auch vor Indonesien nicht halt, was die zahlreichen Internet-Cafés
in jeder Stadt beweisen...
Es
soll auf jeden Fall nicht der letzte Besuch in diesem Land gewesen
sein und wir können jedem eine Reise dorthin nur wärmstens
empfehlen!
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